Die Wirkungsweise gewaltfreier Praxis: Erfolgreich angewandte Konfliktaustragungskonzepte – interkultureller Vergleich und Synthese

Das Forschungsprojekt hat mit der Veröffentlichung der Ergebnisse seinen ersten Abschluss gefunden, siehe Forschungsergebnisse.

Friedens- und Konfliktforschung soll dem Frieden dienen, das heißt natürlich: praktischer Friedensarbeit. In vielen Formen wird sie geleistet. Dazu gehören unter anderem Zivile Konfliktbearbeitung, Mediation und Konfliktmanagement. Mohandas K. Gandhi leistete mit seiner gewaltlosen Streitkunst Satyagraha einen großartigen Beitrag zu friedlicher Konfliktaustragung. In verschiedenen Kulturen und Religionen wurden seit langem weltweit Erfahrungen gesammelt mit Möglichkeiten gewaltfreier, “gütekräftiger” Konfliktbearbeitung. Intelligente Feindesliebe nennt Carl Friedrich von Weizsäcker sie. Einige erfolgreich angewandte Konzepte wurden in diesem Forschungsprojekt genau untersucht, verglichen und zusammengeführt. Es sind die Konfliktbearbeitungskonzepte

  • des Hindus Mohandas K. (“Mahatma”) Gandhi
  • der Katholikin Hildegard Goss-Mayr
  • des Sozial-Anarchisten und Freidenkers Bart de Ligt.

Konflikte machen auf Missstände aufmerksam. Daher bieten sie die Chance, Verhältnisse zu verbessern: das Ziel von gewaltlosem Widerstand, gewaltfreien oder Gütekraft-Aktionen. Die Friedensforschung legt hier ein Modell vor, das Grundlagen aller Formen von Friedensarbeit beschreibt.

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